Was ist dein Motiv und warum hast du kein Ziel. Du bist Alle.

Fick dich, du beschissenes Studium. Wo bleibt die intrinsische Motivation sich mit wissenschaftlich relevanten Themenstellungen auseinander zu setzen, wenn alle nur noch Punkte im Hirn haben.

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180 Punkte braucht es für einen Bachelorstudiengang

Alles ist standardisiert. Wenn du clever bist, heißt das nicht, dass du dich mit Themenstellungen befasst, nächtelang diskutierst und die Meinungen verschiedener Autoren vergleichst. Es heißt nicht mal, dass du weisst was ein Autor ist. Auto plus “r”. Studieren bedeutet nur die Klausur vom Vorjahr zu lernen. Dafür reicht es, das Alphabet einigermaßen verstanden zu haben. Aber was wird das hier eigentlich? Ein Appell an die Universitäten, an die Bildungslandschaft, an die Politik? Nein! Ich habe keine Handlungsvorschläge, ich liefere nur eine Diagnose und stelle die Frage, ob Bildung denn wirklich so funktionieren kann? Akzeptanz meine Damen und Herren! Die Ambivalenz dieses Systems ist nicht relevant. Es geht um dich! Es geht immer um dich. Auseinandersetzung hat nichts mit dem System zu tun, du bist das System. Auseinandersetzung hat nichts mit der Struktur zu tun, du bist die Struktur Forschung und Lehre sind frei. Also nimm dir die Freiheit und sei das, was du sein willst. Kein System kann sich ändern, wenn du es nicht tust. Keine Struktur wird sich verändern, wenn du es nicht tust. Ich vermisse die Neugier. Ich vermisse die Leidenschaft. Ich vermisse die Einzigartigkeit der Schönheit.

Das System ist Scheiße und die Politik ist schuld. Du bist dafür verantwortlich.

„Am System kann man eh nichts ändern“. Das ist ein Totschlagargument. Dein Totschlagargument? Was willst du vom Studium und das will das Studium von dir? Was willst du werden? Kehr zurück zu dir und sei all das, was du schon immer sein wolltest. Mach all das, was du schon immer tun wolltest. Es ist dein Leben. Das einzige was sich in diesem System ändern muss bist du. Hör auf, andere für das verantwortlich zu machen, was du bist. Du bist dafür verantwortlich, was du bist. Die scharfe Kritik an dem wie es ist, kommt von der Masse. Die scharfe Kritik kommt vom dem, was du lernst. Deine Umwelt prägt dich. Aber vergiss nicht, du zu sein!

Du bist das Motiv, das heißt aber nicht, still sitzen und porträtieren lassen. Hier liegt der Denkfehler.

Der Denkfehler für das was du bist kommt aus der Psychologie. Der Denkfehler festgehalten in einem Wort. Motiv. Was soll das sein? Motiv hört sich antriebslos an. Ein Motiv muss stillhalten, ein Motiv ist einfach so da. Dein Motiv ist deine relativ stabile Persönlichkeitseigenschaft und nicht etwas was kommen wird. Das Motiv im Sinne der Psychologie ist handelnd. Das Motiv im Sinne der Fotografie ein wichtigstes darzustellendes Objekt. Bist du darstellend oder Darsteller. Schaff dir deinen Beweggrund und setz es in die Tat um. Sei ein aktives Motiv und verhilf dir zu aktiver Motivation. Verknüpf dein Leben mit dem Ziel zu leben. Jeden Tag.

Danke.
2015-01-15

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